1 Jahr als Schriftsteller – Teil 2: Der Ausgleich

Da ich mir vorgenommen hab, über meine Erfahrungen in meinem „Jahr als Schriftsteller“ zu berichten, möchte ich heute auf ein sehr wichtiges Thema zu sprechen kommen: Der emotionale und körperliche Ausgleich im Schreiballtag. Ich habe festgestellt, dass meine Leistung und mein ganzes Wohlbefinden oft von diesem einen Punkt abhängen. Aber schauen wir es uns mal genauer an:

Ausgleich Nr. 1: Sport.

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Neben dem Schreiben, gehört meine Liebe auch dem Fussball. Ich spiele seit knapp einem Jahr wieder in einer Mannschaft. Wir haben  zwar bisher noch kein Spiel gewonnen, aber das ist nur Nebensache. Sport ist die beste Möglichkeit, um Stress abzubauen und mal auf andere Gedanken zu kommen. Vor allem an Tagen, an denen rein gar nichts geht und man voller Frustration den ganzen lieben Tag an einer halben Seite herumgekritzelt hat, um sie dann wieder zu löschen. Dann gibt es nichts Besseres, als alles liegen zu lassen, die Fußballschuhe zu schnüren und 90 Minuten lang einfach mal nicht an die Arbeit, den Roman oder irgendwelche Plotstränge zu denken. Danach ist man körperlich erschöpft, aber im Kopf auch ein bisschen aufgeräumter.

 

Ausgleich Nr. 2:  Ausgehen und Spaß haben.

Midnight in Paris

 

Vielleicht haben genau aus diesem Grund Hemingway, Fitzgerald und Bukowski so viel gesoffen?  Denn nur in seinem Kämmerchen zu sitzen und über seinen Stoff zu grübeln, ist nicht immer sinnvoll. Manchmal bringt es viel mehr,  einfach raus zugehen. Sich mit Freunden treffen, im Club feiern, in der Bar einen trinken. Mir hilft das vor allem dann, wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die mit Filmen und Büchern nichts am Hut haben. So gewinnt man Distanz zu seinem Projekt und trifft die außerdem die Leute, über die man ja schreibt.

Ausgleich Nr. 3: Andere Jobs.

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Wenn ich sage, dass ich ein Jahr als Schriftsteller leben will, dann heisst das aber nicht, dass ich das „ausschließlich“ mache. Auch ich muss meine Miete bezahlen und Texterjobs übernehmen. Die bringen nicht nur Geld, sondern sorgen auch dafür, dass man sich mal mit einem anderen Projekt beschäftigt. Und wenn ich am nächsten Tag mich wieder an meinen Roman setzte, dann habe ich einen frischeren Kopf und kann mich wieder zu 100% darauf konzentrieren.

 

Was habt ihr für Methoden, um Stress im Schreiballtag abzubauen?

 

 

 

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