5 Manager-Bücher für Autoren.

Ein Autor sollte viel lesen. Aber am besten nicht nur die Werke von seinen literarischen Vorbildern, sondern auch Sachbücher und Ratgeber. Und auch hier sollte man sich nicht nur auf sein eigenes Gebiet konzentrieren, sondern über den Tellerrand schauen und sich mal von anderen Branchen und Teilbereichen etwas abgucken. Hier möchte ich euch 5 Manager-Bücher vorstellen, die mir geholfen haben, meine Arbeit besser zu organisieren.

412bmcxcsydl-_sx262_bo1204203200_Die 4-Stunden-Woche von  Timothy Ferriss

Auch wenn ich euch nicht empfehlen würde,  nur 4 Stunden in der Woche zu arbeiten, ist das Buch trotzdem eine Lesetipp. Ferriss gibt dort sehr nützliche Tipps und Tricks, wie man effektiver arbeitet und seine wertvolle Zeit spart. Das 80/20 Prinzip ist dabei nur eins der Vorgehensweisen, die er in diesem Buch erwähnt. Mir hat es geholfen, meine Arbeitsprozesse zu überprüfen und gegebenenfalls umändern. Außerdem ist das Buch smart und teilweise lustig geschrieben und ließt sich gut.

51bfsn-dzzl-_sx364_bo1204203200_Existenzgründung für Dummies von Stefanie Sammet & Stefan Schwartz. 

Für alle, die sich mit dem Schreiben selbständig machen wollen und, genau wie ich, gar keinen Plan von Steuern, Rechten und dergleichen haben. Ein tolles Nachschlagwerk, um einen groben Überblick zu bekommen.

41xoqxr-djl-_sx314_bo1204203200_Überflieger: Warum manche Menschen erfolgreich sind – und andere nicht. Von Malcolm Gladwell.

Ein paar Grundregeln für den Erfolg. Nichts wirklich Neues, aber schön und übersichtlich zusammengefasst. Vor allem als Künstler muss man sich ein paar der Regeln zu Herzen nehmen. Zum Beispiel die 10.000 Stunden-Regel (kurz: man muss ungefähr 10.000 Stunden etwas üben, um es gut zu können) zeigt uns, dass wir täglich an unserem Können arbeiten müssen und nicht enttäuscht sein dürfen, wenn wir wieder eine Absage von einem Verlag bekommen. Das heißt nichts anderes, als sich wieder auf den Arsch zu setzten und schreiben. Und dann, in vielleicht 8.000 Stunden bekommt man eine Zusage.

51lqes5pn0l-_sx350_bo1204203200_Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen von Robert T. Kiyosaki

Ein Buch über das Geld. Wieso bleiben reiche Menschen reich und arme arm? Wie der Geldfluss funktioniert und wie Geld „arbeitet“ erklärt Kiyosaki in seinem berühmten Buch über zwei Väter, die unterschiedliche finanzielle Herangehensweisen haben. Ein Thema, das für Schriftsteller enorm wichtig ist. Mal ganz ehrlich: es ist irgendwie eine Zeitlang cool in einem 12 Quadratmeter Rattenloch in einer Hintergasse zu wohnen und verarmt an seinem ersten Roman zu schreiben. Aber irgendwann kommt auch die Zeit, in der man ein regelmäßiges Einkommen haben möchte. Und dann sollte man dieses Buch lesen.

51olwkrem3l-_sx330_bo1204203200_Die 7 Wege zur Effektivität: Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg von Stephen R. Covey.

Das ist nicht nur ein Buch. Das ist die Bibel für erfolgreiche Menschen. Covey zeigt in seinen 7 Wegen zur Effektivität, wie man erfolgreich wird. Beruflich UND  privat. Denn es bringt nichts, wenn du einen fetten Konzern leitest oder einen Mega-Bestseller geschrieben hast, wenn deine Familie und Freunde darunter leiden. Man muss beides unter einen Hut bringen. In seinem Meisterwerk fordert Covey dazu auf, ehrlich zu sein.  Zu sich selbst und seinen Mitmenschen. Wenn ihr nicht so viel Zeit habt, alle Bücher in dieser Liste zu lesen, dann nimmt euch nur das hier vor. Es wird sich lohnen und positiv auf das Schreiben und eure Beziehungen auswirken. Vertraut mir.

3 Gedanken zu “5 Manager-Bücher für Autoren.

  1. Ich frage mich bei solchen Ratgebern immer: Wenn Erfolg nur davon abhängt, ein paar Bücher zu lesen und gut organisiert zu sein – warum sind dann nicht einfach alle Menschen erfolgreich?
    Zudem halte ich diese 10.000 Stunde Regel für maßlos übertrieben: Das würde bedeuten, man müsste 5 Jahre lang 40 Stunden die Woche ohne Urlaub dieser einen Tätigkeit nachgehen, um sie wirklich gut zu beherrschen. Das ist wohl mehr als unrealistisch. Manche Dinge benötigen ein gewisses Maß an Übung, manches dauert länger, manches geht schneller, das hängt wohl von der Schwierigkeit und dem persönlichen Talent und Geschick ab. Aber wenn jeder 5 Jahre Vollzeitjob bräuchte, um in einer Sache gut zu sein, wären wohl viele Menschen sehr sehr schnell demotiviert…

    Gefällt mir

    • Hallo,

      danke für deinen Kommentar. Aber da bin ich anderer Meinung.

      Ich finde vor allem beim Schreiben ist Übung und Ausdauer das A und O. Man kann ein literarischen Wunderkind sein, aber wenn man sich nicht Finger blutig schreibt, Tag für Tag, dann wird man nie sein volles Potenzial ausschöpfen können. Für mich bedeutet das nichts anderes, als einfach am Ball zu bleiben und immer weiter zu machen.

      Gruß

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s