2 JAHRE NACH DER BUCHVERÖFFENTLICHUNG – WAS HABE ICH GELERNT?

Nun ist meine erste Buchveröffentlichung knapp zwei Jahre her. In der Zwischenzeit hat sich vieles getan und ich versuche jetzt eine kleine Bilanz zu ziehen.  Bei der Veröffentlichung von Butterflys im Bauch handelt es sich lediglich um ein paar Kurzgeschichten und obwohl das Buch keine besonders großen Wellen geschlagen hat, hat sich trotzdem vieles für mich verändert.

Mehr Selbstbewusstsein 

Die Tatsache, dass ein Verlag meine Kurzgeschichten gedruckt hat und Leute Geld dafür ausgegeben haben, hat dazu geführt, dass ich selbstbewusster wurde, was meine Kunst angeht. Früher war ich von Zweifeln geplagt und habe mich nie wirklich getraut mit meinen Texten an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Zweifel sind zwar immer noch ein wenig vorhanden (und ich denke das wird immer so bleiben), aber sie haben sich auf ein gesundes Maß reduziert.

Da ich auch ein paar Lesungen gehalten habe, konnte ich auch an meinem Lampenfieber arbeiten, was mich ebenfalls sowohl als Künstler, als auch als Mensch weitergebracht hat.

Meinen neuen Roman gehe ich mit einem ganz anderen Gefühl an. Ich bin sicherer und kann mich mehr auf das Schreiben konzentrieren, ohne mir Sorgen zu machen, wie das Buch bei den Leuten ankommen wird und ob es ihnen überhaupt gefallen wird.

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Ursprünglich gepostet von writersrelief

Kontakte

Durch die Veröffentlichung konnte ich interessante Kontakte sammeln, die mir wiederum neue Möglichkeiten eröffnet haben. Ich habe andere Schriftsteller kennen gelernt und bin an vielversprechende Projekte gekommen.

Die Erkenntnis, dass der Markt ein hartes Pflaster ist


Texte in einem Blog zu veröffentlichen, die jeder kostenlos lesen kann, ist eine Sache. Aber Leute dazu aufzufordern Geld auszugeben, damit sie dein Werk lesen können, ist eine ganz andere Liga.

Der Markt ist ein Haifisch-Becken. Das Geld der Leser und vor allem ihre Zeit ist sehr wertvoll. Und wenn sie bereit sind, beides zu investieren, muss man ihnen schon etwas besonderes bieten und darf sie nicht enttäuschen. Es ist verdammt hart, in diesem Markt zu bestehen und noch härter eines Tages vom Schreiben zu leben. Aber irgendwie macht ja genau das den Reiz aus.

Die Erkenntnis, dass ich ein kleiner Fisch bin 

Je mehr ich vom Schreiben verstehe, desto mehr verstehe ich, dass ich noch am Anfang meiner Reise bin und dass es noch ein langer Weg ist, bis ich das Niveau erreicht habe, das ich will. Aber irgendwie ist diese Erkenntnis nicht so schlimm, wie sie sich vielleicht anhört.

An dieser Stelle noch mal ein fettes Dankeschön an den MORISKEN VERLAG MÜNCHEN

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